3D-Druck für Essen
Die häufigste Frage vor einer Bestellung ist nicht "was kostet das", sondern "hält das". Deshalb steht auf dieser Seite, was unsere Materialien können, wo ihre Grenzen liegen und wie Sie das richtige auswählen, ohne raten zu müssen.

Materialwahl in drei Fragen
Sie brauchen keine Werkstoffkunde, um richtig zu wählen – drei Fragen reichen fast immer. Erstens: Wird das Teil warm oder liegt es in der Sonne? PLA gibt ab etwa 55 °C nach, PETG ab etwa 75 °C, Polycarbonat hält bis rund 110 °C. Zweitens: Ist es draußen? Dann ASA, weil es als einziges unserer Standardmaterialien UV-stabil und witterungsbeständig ist – PLA versprödet im Freien binnen Monaten, ABS vergilbt. Drittens: Soll es nachgeben oder steif sein? Für steif und maßhaltig unter Last carbonverstärktes PA-CF, für zäh und abriebfest reines PA, für flexibel TPU. Wenn keine dieser Fragen zutrifft, ist PETG fast immer die richtige Antwort – es ist der Allrounder, mit dem Sie am wenigsten falsch machen können.
Was der Preis wirklich treibt
Wenn ein Preis im Konfigurator höher ausfällt als erwartet, liegt das selten am Material und fast immer an drei Einstellungen. Die Fülldichte ist der größte Hebel: 15 Prozent reichen für die allermeisten Anwendungen; 60 Prozent verdreifachen den Materialverbrauch, ohne dass das Teil im Alltag spürbar mehr aushält. Die Schichthöhe ist der zweite: 0,28 Millimeter kosten grob halb so viel Druckzeit wie 0,12 Millimeter, und feine Schichten lohnen sich nur bei Sichtteilen. Der dritte sind Stützstrukturen, die bei stark überhängenden Geometrien nötig werden – manchmal spart eine leicht gedrehte Orientierung im Bauraum mehr als jede andere Einstellung. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie uns die Datei und fragen nach: Wir sagen Ihnen, an welcher Schraube es sich bei Ihrem konkreten Teil zu drehen lohnt.
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Anisotropie: die Eigenschaft, die man kennen muss
Ein gedrucktes Teil besteht aus aufeinandergelegten Schichten, und diese Schichten sind untereinander schwächer verbunden als das Material innerhalb einer Schicht. Praktisch heißt das: Ein Haken, der in Druckrichtung belastet wird, bricht deutlich früher als derselbe Haken quer dazu gedruckt. Das ist keine Qualitätsfrage, sondern eine Verfahrenseigenschaft, und der wichtigste Hebel für Haltbarkeit überhaupt. Deshalb fragen wir bei Funktionsteilen nach der Belastungsrichtung – nicht aus Neugier, sondern weil wir das Teil im Bauraum entsprechend ausrichten. Eine Angabe wie "die Kraft zieht am Haken nach unten" ist für uns wertvoller als jede Materialangabe, die Sie selbst recherchiert haben.
Von einem Teil zur Kleinserie
Viele Aufträge beginnen mit einem Prototyp und wachsen dann. Für diesen Übergang ist wichtig zu wissen, wo die wirtschaftlichen Grenzen liegen. Ab drei Stück greift unsere Mengenstaffel mit 5 Prozent, ab 10 Stück mit 15, ab 25 Stück mit 20 und ab 50 Stück mit 25 Prozent Rabatt auf den Stückpreis. Die einmalige Maschineneinrichtungspauschale bleibt unabhängig von der Stückzahl gleich, was den Effekt bei größeren Losen zusätzlich verstärkt. Sinnvoll ist der Druck bis grob 500 Stück; darüber amortisiert sich in der Regel ein Spritzgusswerkzeug. Wenn Ihre Stückzahl in diese Größenordnung wächst, sagen wir Ihnen das – auch wenn wir damit einen Auftrag abgeben.
Passende Leistungen für Essen
Was bei Ihnen anfällt, hängt weniger vom Ort ab als von der Branche. Hier steht, welche Teile wir dort typischerweise fertigen und wo das Verfahren an Grenzen stößt.
Häufige Fragen aus Essen
Welches Material soll ich nehmen, wenn ich unsicher bin?
Wie senke ich den Preis, ohne dass das Teil unbrauchbar wird?
Warum fragen Sie nach der Belastungsrichtung?
Gibt es eine Mindestbestellmenge?
Wie lange dauert es nach Essen?
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Unsicher, ob Ihr Teil druckbar ist?
Schicken Sie uns die Datei oder ein Foto mit Maßen. Wir sagen Ihnen vor der Bestellung, ob das Verfahren für Ihren Fall taugt – und wenn nicht, warum.
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