3D-Druck für Dortmund
Im Ruhrgebiet stehen viele Maschinen, die älter sind als ihre Hersteller. Wenn daran ein Kunststoffteil bricht, ist der Nachbau oft der einzige Weg – und genau den machen wir, auch wenn keine Zeichnung mehr existiert.

Der Nachbau ohne Zeichnung
Das ist unser häufigster Auftrag aus der Region, und er beginnt fast nie mit einer CAD-Datei, sondern mit einem gebrochenen Teil auf der Werkbank. Was wir brauchen: Fotos aus mehreren Richtungen – wichtig ist ein Messschieber, ein Lineal oder notfalls ein Zollstock mit im Bild, damit wir Proportionen prüfen können – dazu die kritischen Maße, also alles, was passen muss: Bohrungsdurchmesser, Lochabstände, Auflageflächen. Nützlich ist außerdem eine kurze Beschreibung, wo das Teil sitzt und welche Kräfte darauf wirken, weil das über Material und Druckrichtung entscheidet. Wir konstruieren daraus ein Modell und legen es Ihnen als Vorschau zur Freigabe vor, bevor gedruckt wird. Danach existiert die Datei dauerhaft – die Nachbestellung in zwei Jahren ist dann eine E-Mail.
Betriebsmittel: der Nutzen, der sich täglich verzinst
Der wirtschaftlich unterschätzte Einsatz ist nicht das Ersatzteil, sondern das Betriebsmittel: Bohrschablonen, Montagelehren, Greiferbacken, Werkstückaufnahmen, Abstandshalter, Positionierhilfen. Das sind Teile, die nur in Ihrem Haus gebraucht werden, in Stückzahl eins bis zwanzig, und für die klassische Fertigung schlicht zu teuer ist. Für sie ist FDM-Druck ideal, weil es auf Geometrie ankommt und nicht auf maximale Festigkeit. Wenn ein Betriebsmittel unter Last maßhaltig bleiben muss, nehmen wir carbonfaserverstärktes PA-CF statt reinem Nylon – es ist spürbar steifer und verzieht sich kaum. Rechnen Sie einmal durch, wie oft im Jahr eine bestimmte Montagesituation bei Ihnen vorkommt; ab etwa zehn Wiederholungen hat sich eine gedruckte Schablone in der Regel bezahlt gemacht.
3D-Druck für Dortmund – Preis in unter einer Minute
STL, OBJ, 3MF oder STEP bis 100 MB. Ohne Anmeldung, ohne Wartezeit auf ein Angebot.
Wann Sie uns nicht beauftragen sollten
Wir schreiben das absichtlich auf die Seite und nicht ins Kleingedruckte, weil eine ehrliche Absage billiger ist als eine Reklamation. Gedruckte Kunststoffteile gehören nicht in tragende oder sicherheitsrelevante Konstruktionen, nicht in Trinkwasser führende Leitungen, nicht an Gasanschlüsse und nicht dauerhaft in die Nähe heißer Bauteile. PLA gibt ab etwa 55 °C nach, PETG ab etwa 75 °C, Polycarbonat hält bis rund 110 °C. Hinzu kommt die Anisotropie: Gedruckte Teile sind entlang der Schichten deutlich belastbarer als quer dazu, weshalb wir wissen müssen, aus welcher Richtung die Kraft kommt. Wenn wir bei Ihrer Anfrage sehen, dass das Verfahren nicht passt, sagen wir es Ihnen, bevor Sie bezahlen.
Wiederkehrender Bedarf ohne Abstimmungsschleife
Betriebe mit laufendem Bedarf verlieren die meiste Zeit nicht beim Druck, sondern bei der Wiederholung derselben Abstimmung. Dafür hinterlegen wir Ihre freigegebenen Dateien samt der tatsächlich verwendeten Druckparameter – Material, Schichthöhe, Fülldichte, Orientierung im Bauraum. Eine Nachbestellung ist dann eine E-Mail mit Stückzahl, und das Teil kommt identisch zum letzten Mal heraus. Gerade bei Vorrichtungen ist das entscheidend, weil Maßabweichungen zwischen zwei Chargen im Betrieb sofort auffallen. Für Geschäftskunden bieten wir außerdem Rechnungskauf mit Zahlungsziel an – sprechen Sie uns bei der ersten Bestellung darauf an, dann hinterlegen wir das im Kundenkonto.
Passende Leistungen für Dortmund
Was bei Ihnen anfällt, hängt weniger vom Ort ab als von der Branche. Hier steht, welche Teile wir dort typischerweise fertigen und wo das Verfahren an Grenzen stößt.
Häufige Fragen aus Dortmund
Was brauchen Sie für einen Nachbau ohne Zeichnung?
Hält das Teil so viel wie das Original?
Welches Material für Vorrichtungen unter Last?
Können wir auf Rechnung bestellen?
Wie funktioniert die Nachbestellung?
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Unsicher, ob Ihr Teil druckbar ist?
Schicken Sie uns die Datei oder ein Foto mit Maßen. Wir sagen Ihnen vor der Bestellung, ob das Verfahren für Ihren Fall taugt – und wenn nicht, warum.
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