3D-Druck für Dresden

Wo Mikroelektronik und Forschung dicht beieinanderliegen, wird ständig etwas gebraucht, das es nicht zu kaufen gibt: ein Gehäuse für einen Aufbau, eine Halterung für eine Optik, ein Adapter zwischen zwei Geräten. Genau diese Teile fertigen wir.

3D-Druck Dresden

Halterungen für Aufbauten, die reproduzierbar bleiben müssen

Ein Messaufbau ist nur so gut wie seine Wiederholbarkeit. Sobald eine Kamera, ein Sensor oder eine Optik bei jedem Aufbau ein paar Millimeter anders sitzt, sind die Messreihen untereinander schwer vergleichbar. Gedruckte Halterungen lösen das elegant, weil sie exakt eine Position erzwingen und beliebig oft identisch nachgefertigt werden können. Für solche Teile empfehlen wir PETG oder – wenn es unter Last formstabil bleiben muss – carbonfaserverstärktes PA-CF, das deutlich steifer ist als reines Nylon. Nennen Sie uns die Toleranzen, auf die es ankommt: Wir richten das Bauteil im Bauraum so aus, dass die kritischen Maße in der genaueren Ebene liegen, weil die Genauigkeit quer zur Aufbaurichtung besser ist als in Z.

Passungen, die beim ersten Mal sitzen

Der häufigste Grund für ein zweites gedrucktes Teil ist eine Passung, die nicht stimmt. Das liegt an einer Eigenschaft des Verfahrens: Bohrungen fallen systematisch etwas zu eng aus, weil das Material an der Innenkontur leicht nach innen zieht, und Außenmaße tendenziell minimal zu groß. Die typische Abweichung liegt bei etwa ±0,2 Millimetern. Statt das zu ignorieren, arbeiten wir damit: Sagen Sie uns, welche Maße Passmaße sind und ob es eine Spiel- oder Presspassung werden soll, dann kompensieren wir das im Modell. Bei besonders kritischen Verbindungen ist der günstigste Weg, zuerst nur ein kleines Testteil mit dem Passbereich zu drucken – ein paar Euro und zwei Tage, die eine komplette Neufertigung ersparen.

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Gehäuse, die Abwärme aushalten

Bei Elektronikgehäusen ist die Materialwahl keine Geschmacksfrage. PLA ist das günstigste und sauberste Material, gibt aber bereits ab etwa 55 °C nach – ein Gehäuse mit einem Netzteil oder einem Prozessor darin ist damit auf Dauer die falsche Wahl, auch wenn der erste Test funktioniert. PETG hält bis etwa 75 °C und ist für die meisten Aufbauten der richtige Kompromiss. Wenn es wirklich warm wird, etwa in Gerätenähe oder im Trockenschrank, ist Polycarbonat mit rund 110 °C das Material der Wahl. Beschreiben Sie uns die Wärmesituation, statt sie zu schätzen: Ein Gehäuse, das sich im Sommer im Betrieb verzieht, kostet mehr als die Materialdifferenz.

Vertraulichkeit ist hier keine Formalie

In einem Umfeld mit viel Entwicklungsarbeit und vielen Kooperationsprojekten ist die Frage nach dem Verbleib der Daten eine echte. Unsere Zusage: Ihre Dateien liegen auf Servern in Deutschland, werden ausschließlich für Ihren Auftrag verarbeitet, nicht weitergegeben und nicht anderweitig ausgewertet. Wir sind kein Marktplatz, der Aufträge an den günstigsten verfügbaren Drucker irgendwo weiterreicht – gedruckt wird in unserer eigenen Fertigung in Lübeck. Eine Geheimhaltungsvereinbarung zeichnen wir vor der ersten Datenübermittlung, und für Institute stellen wir eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bereit.

Passende Leistungen für Dresden

Was bei Ihnen anfällt, hängt weniger vom Ort ab als von der Branche. Hier steht, welche Teile wir dort typischerweise fertigen und wo das Verfahren an Grenzen stößt.

Häufige Fragen aus Dresden

Wie genau sind Passungen?
Typisch ±0,2 mm. Bohrungen fallen prozessbedingt etwas zu eng aus. Sagen Sie uns, welche Maße Passmaße sind und ob Spiel oder Presssitz gewünscht ist – dann kompensieren wir das im Modell.
Welches Material für ein Gehäuse mit Elektronik darin?
PETG als Standard, Polycarbonat bei nennenswerter Abwärme. PLA nur für Aufbauten ohne Wärmeentwicklung – es gibt ab etwa 55 °C nach.
Können Sie Gewindeeinsätze vorsehen?
Ja. Nennen Sie den Typ, dann legen wir die Bohrungen passend aus. Einschmelzbare Einsätze sind deutlich haltbarer als direkt ins Material geschraubte Schrauben.
Unterschreiben Sie NDA und AV-Vertrag?
Beides, gern vor der ersten Datenübermittlung. Schicken Sie Ihre Vorlage über das Kontaktformular.
Wie klein können Details sein?
Zuverlässig ab etwa 0,8 mm Wandstärke und 2 mm Bohrungsdurchmesser. Kleinere Bohrungen fertigen wir bewusst unterdimensioniert, damit Sie auf Maß aufbohren können.

Unsicher, ob Ihr Teil druckbar ist?

Schicken Sie uns die Datei oder ein Foto mit Maßen. Wir sagen Ihnen vor der Bestellung, ob das Verfahren für Ihren Fall taugt – und wenn nicht, warum.

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